Verfasst von: Dennis K. | 4. Januar 2011

Impf(marathon) die Letzte !

1300km und 92,8kg

So gut mein Eindruck vom Zentrum für Reisemedizin am Institut für Sozial- und Präventivmedizin der Universität Zürich mir am Anfang erschien, so individuell und tagesaktuell (was ja nicht unbedingt schlecht ist) scheint jeder Arzt doch seine Empfehlungen auszusprechen:

War ich beim ersten Mal neben der obligatorischen Gelbfieberimpfung noch für

  • einen Booster Hepatitis A und B,
  • 1 Tollwutimpfungen und
  • Typhus

vorgesehen, so wurden beim zweiten Vorsprechen
zur 2. Tollwutimpfung auf meine Nachfrage wegen der Gefahr im Sahelbereich noch gegen

  • Meningokokken-Meningits

hinzugeimpft.

Bei der gestrigen 3.Tollwutimpfung wurde die Ärztin dann selber tollwütig und hörte sich meine gesamte Anamese bis in die frühe Kindheit nochmals interessiert an. Da bei mir eine Vorerkrankung gegen Masern ihrer Meinung nicht hinreichend ärztlich abgesichert (rote Punkte im Gesicht können überall herkommen) sei und die Masern gerade in Äthiopien grassieren und sich auch Polio in Botsuna und Tansania auszubreiten scheint, bekam ich wegen der 23 Jahre zurückliegenden

  • Polioimpfung

neben der oben erwähnten

  • MMR-Impfung

auch hier noch mal einen Nachschlag. Ärgerlich ist es halt wegen der MMR-Impfung, da es sich hier auch im einen Lebendimpfstoff handelt (der 4 Wochen Abstand zur Gelbfierimpfung braucht und auch bekam) und der letzte Lebendimpfstoff mich nach genau 6 Tagen für 36h von den Füßen holte – in 6 Tagen bin ich genau auf meinem Weg nach Kairo.

Danach riet sie mir noch eindringlich zur

  • Grippeimpfung,

die auch gegen den aus Fernseh- und Rundfunk hinreichend bekannten Schweinegrippevirus schütze. Da ich auf dem Weg nach Zürich dem SWR1 im Radio lauschte und (un)glücklicherweise ein Chefarzt des Göttinger Universitätsklinikums zu den ersten beiden diesjährigen deutschen Todesfällen wegen H1N1 Stellung nahm, ließ ich mich auch hier empfänglich breitschlagen. Schauen wir mal, was das so alles in den kommenden Tagen bringt – ist mein Körper doch im neuen Jahre bereits genug Stress ausgesetzt, da ich in alter Familientradition den alkholischen Getränken abzusprechen versuche.


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