Verfasst von: Dennis K. | 18. Januar 2011

Operation Desert Storm

4. Etappe, EFI, 93km, 522km total

Was am gestrigen Abend anfänglich noch als „kleiner Sturm“ getweetet wurde, entwickelte sich im Laufe der Nacht zu einem handfesten Gewitter mit orkanartigen Böen und REGEN ! Gegen Mitternacht musste ich kaum bekleidet noch die Standardheringe durch spezielle Sandheringe ersetzen, sonst hätte mich mein Hille vielleicht doch hinüber auf den Sinai getragen. Die Wüste kann schon mächtig toben !! Das gesamte Camp war mit Sicherungsmaßnahmen beschäftigt und die Nacht war für die meisten eher kurz. Mich selbst traf es besonders hart, kaum 1Stunde bekam ich Schlaf – die Organisatoren haben für diese Widrigkeiten nur ein müdes Lächeln übrig, um 5:45h sprangen die Motoren an und die Feldküche spuckte mal wieder den geliebten Porage aus. Ein Wecken war eigentlich nicht nötig, wuseln die Teilnehmer im Moment noch schon ab 5 Uhr in ihren Zelten, um die Trucks bis 7:00h beladen zu können.

Die Racer einigten sich auf 7:15h als time-in und ich hatte mir kaum den Sand aus den Augen gerieben, da ging schon wieder die Post ab. Vor dem Lunch fuhr die Gruppe noch mit überschaubaren Tempo, dem die beiden Damen dann doch noch kurz vor dem Halt zum Opfer fielen, nach dem Stopp entwickelte sich vom Nordwind unterstützt eine wahre Hatz, in der Ausreissversuche aufgrund des hohen Tempos jäh im Keim erstickt wurden. Ein 36er Schnitt für die 2. Hälfte kommt Mitte Januar ganz tapfer. Positiv an dieser ganzen Raserei bleibt die Tatsache, dass wir bereits um 10:02h an unserem STRAND!!Camp waren und so quasi ein ganzer Tag zu unserer freien Verfügung stand – PRECIOUS!

Am frühen Nachmittag erkundete ich dann auch mit Horst, Hardy und Sam, einem Amerikaner mit chinesischen Wurzeln den Ferienort Safaga und kaufte mir neben Babywipes auch ein GLAS NUTELLA – mein Fett schmilzt gerade ganz schön in der ägyptischen Sonne. Da kann man dann auch ein wenig ernährungstechnisch gegen halten. Morgen geht es das erste Mal ein wenig in die „Berge“ – gleich nach dem Start 700hm gnädig verteilt auf 40km- da sollte ich meinen dicken Wummes noch im Fahrerfeld halten können. Mehr morgen bereits wieder aus dem Niltal, spätestens übermorgen aus Luxor.

Salaam for now – Dennis

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PS: Hardy scheint das mit der Kolumne ganz gut zu machen, kurzerhand hat sichnsogar die altehrwürdige NZZ zu einem Abdruck entschlossen. TdA rocks jetzt auch in der Schweiz, in diesem Sinne einen herzlichen Gruß an Nadja und Domenic, die sich um unsere Grünpflanzen kümmern.


Responses

  1. Hi Dennis, sieht ja richtig gemütlich aus bei Dir im Zelt. Hat sich seit Biarritz nichts geändert:) Gib weiter Gas. Gruss, Kalle


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