Verfasst von: Dennis K. | 22. Februar 2011

Auf der Anfahrt zur Blue-Nile Gorge

26. Etappe, EFI, 162km, 3144km, Mando-Day
27. Etappe, EFI, 117km, 3261km

Heute morgen nutzte ich mit Paul Spencer noch die Annehmlichkeiten unseres Hotels in Bahir Dar für ein wenig Abwechselung beim Frühstück. Das TdA-Porage schmeckt mir nicht so, daher bleibe ich meistens bei reichlich Peanutbutter und ein wenig Jelly auf dem örtlichen Brot hängen – das schmeckt wirklich besser als es sich anhört. Als Konsequenz verpassten wir das morgentliche Rider-Meeting – was man nicht alles für ein Glas frischen O-Saft und ein Omlett auf sich nimmt – und verfuhren uns prompt in Bahir Dar. Ein wunderbarer Start in den 162km Mando-Day mit reichlich Höhenmetern. In einer 7er Racer-Gruppe wurde stramm aber nicht ausscheidungsmäßig gefahren und wir konnten gar das abwechslungsreiche äthiopische Hochland geniessen. Als sich Horst und Paul Wolfe nach kaum 5min Lunch wieder auf ihre Böcke setzten schauten wir uns kopfschüttelnd an und rauchten eine Friedenspfeiffe und fuhren entspannt die Etappe zu Ende. Ein herrlich gelegenes Camp erwartete uns bei einer Vollmondnacht.

Am nächsten Morgen stellte sich aber wieder Realität ein – dies in zweierlei Hinsicht. Wir trennen im Camp nach guter deutscher Manier unseren Abfall in organic, burnable und reusable. Das Wiederverwertbare besteht aus geöffneten Konservendosen, Pet-Flaschen und manchmal auch Textilien. Bei Campauflösung entbrannte bei den Locals ein Kampf um unserem wiederverwertbaren Abfall – ein beklommenes Gefühl, dies mit ansehen und sich dann ins nächste Camp aufmachen zu müssen.

Auf dem Rad fühlte mich dann schon nicht besonders gut und Paul Spencer ritt entgegen seiner Gewohnheit in jedem Anstieg eine Attacke nach der anderen. Konnte ich die ersten Löcher noch schliessen, sagten mir beim dritten Anstieg meine Beine und mein SRM „njet“ und ich liess gerade in Hinblick auf das am nächsten Tag folgenden Einzelzeitfahren noch vor dem Lunch abreissen, mit der Konsequenz, dass ich mir eine knappe halbe Stunde einhandelte, dafür aber Lunch und Coke-Stope en route genoss. Im Forrest-Camp stand dann noch Bike-Maintenance vor den kritischen Augen der örtlichen Bevölkerung statt:

Bike-Maintenance

Bike-Maintenance


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