Verfasst von: Dennis K. | 22. März 2011

The Long Rains

Liebe Freunde, liebe Leser,

in Tansania gibt es mit den Masikas (lange Regen) und den Mvulis (kurze Regen) zwei Regenperioden. Erstere sind für uns interessant, dauern sie in der Regel von Mitte März bis in den Mai. Dieses Jahr glänzten die Masikas mit Deutscher Pünktlichkeit und ostafrikanischer Ausdauerfähigkeit.

Wenn es hier regnet, dann aber richtige Bindfäden und ohne lange Ansage. Seit 7 Tage regnet es zumindest täglich einige Stunden, auch wenn uns Totalduschen auf dem Radl bisher erspart blieben – mit Ausnahme der fies-kalten 3h- Dusche raus aus Arusha. Das Problem stellt eher der Auf- und Abbau der Zelte dar und die Beschaffenheit der Naturstrassen und die folgende Bikepflege nach der Etappe. Ich versuche noch mit meiner zweiten Kette bis Mbeya zu kommen und dann Kette und Kassette zu wechseln. Nach dann hoffentlich 6300km sollte ich mit 2 Ketten auskommen !

Noch saugen die sandigen Naturstrassen erstaunlich viel Nass auf, wenn sie aber lehmig werden sieht das Ganz gleich wieder anders aus (siehe unter). Die 2. Etappe nach Arusha war dann auch gleich eine ganz schöne Herausforderung, ging es doch in 1300Hm wieder deutlich über 2000 m in das „Hochland“. Abseits der bekannten Wege sind die Tansanier unglaublich freundlich – grüßt man sie winkend mit einem Jambo, erwidern Sie umgehend mit einem Lachen und eine Jambo sana und zeigen viel Freude.

Mit Peter lieferte ich mir ein Brummirennen über 12km über Stock und Stein, seine materialtechnische Unterlegenheit machte er locker mit Radbeherschung, Mut und Zähigkeit wett und ich musste schon gute 250 Watt aufbringen, um in irgendwann in die Knie zu zwingen und dann höflich zum Fototermin zu bitten – man beachte seine linke Lenkerhälfte ist abgebrochen…🙂

Auch sonst versuche ich immer auch ein wenig Zeit mit den Locals ab vom Camp zu finden – das Ganze ist schon eine gewisse Enklave und so entgeht man dem Lagerkoller und wird ab und an für seine Bemühungen mit strahlenden Kinderaugen belohnt !!!

Aus dem Rennen habe ich mich eigentlich in Tansania wirklich verabschiedet, auch wenn ich noch an der Zeitmessung teilnehme. In Botsuana werde ich das Feld nochmals ein wenig aufmischen und es bis dahin deutlich ruhiger angehen lassen.

Es grüst Euch, Dennis

Erster Offroad-Tag, still smiling

Peter, 12km Brummirennen

Kinderaugen…

Dritter Tag im Dreck…

Noch Fragen….


Responses

  1. man könnte meinen, dass dir das spaß macht ;-)!?

    viele grüße aus dem sonnigen duisburg

    nasevorn


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