Verfasst von: Dennis K. | 16. April 2011

Ein 8. Kraftakt zum 7. Naturweltwunder

Bevor ich zu den schönen, urlaubsähnlichen Seiten der TdA komme, wir sind an den Victoriafällen, möchte ich Euch noch schnell den Ausgang der Zambezi-Zone nachliefern. Trotz des Mandodays konnte ich die Sektion leider nicht gewinnen, da ich mir nach meinen ersten beiden Asphaltplatten und einer Attacke Pauls in Etappe 2 insgesamt 41min auf Paul Wolfe einhandelte, die der Mandobonus leider nicht gänzlich wettmachen konnte. Auch, wenn ich dieses „Section“ gerne gewonnen hätte, liebäugle ich doch wieder mit dem Gesamtpodium und dort habe ich durch Jörgs Auszeit und meine harte Arbeit ordentlich Fortschritte gemacht. Daher ohne viel Zähneknirschen meine Gratulation an Paul Wolfe zum Gewinn der Zambezi-Zone !!

Insgesamt kontrolliert Paul W. nach Paul S. Malaria bedingten Ausfall mehr denn je, aber er agiert deutlich aggressiver und bestimmender als zuvor, was die ganze Sache interessanter auf dem Rad macht. Er ist ausgebufft und man kann ihn kaum lesen, lernen kann man von ihm Einiges. An meinem Mandoday-Sieg hatte ich den Eindruck, dass er recht entspannt an meinem Hinterrad sass und einen angenehmen Taxiride wollte und dafür den Tagessieg und die Bonifikation hergab. In seinem Blog ( http://www.travelpod.com/travel-blog-entries/paulwolfe/1/1302514759/tpod.html ) schilderte er die Sache ein wenig anders:

2nd is The Jorgermeister.. a very fit and skilled dirt roader who won one of the toughest Mando stages back in Tanzania…luckily for me is that we are now on tarmac and the legs have been good enough to go with the attacks of Dennis the Furnace who hates dirt and had been laying low thru Tanzania….last Mando was 2000 mts of climbing …I could barely hang on to his wheel for the last hour..I told him that he could „have “ the stage win if he let me sit on …if he only knew that I was shattered….

Aber, wie gesagt, lesen kann ich ihn auf dem Rad nicht, warum sollte ich es in seinem Blog können🙂

Euch schulde ich noch einen kurzen Bericht der 8. und letzten Etappe über 151km nach Livingstone:

Es war ein ganz komischer Ride, hatten wir uns vor dem Lunch bei einem leichten Profil stillschweigend in einem großen Peloton auf einen Popelrollvormittag geeinigt – cruisten wir mit 153 Watt und 33,2km/h in einem 20er Peloton bis KM 77 easy und liessen eine kleinere Fluchtgruppe am Lunch etwa 10min Vorsprung. Danach brach schnell die Hölle los, attackierte Adam Jörg und Paul hatte Spass am schnellen Fahren gefunden… Naja, passte mir grundsatzlich ins Konzept und ganz so schlecht wie am Tag zuvor fühlte ich mich nicht, ich wusste nur nicht genau, ob was Konkretes ausgehandelt war. Konsequenz war ein 42er Schnitt bei 235 Watt über fast 90min und 61km bis wir die Fluchtgruppe gestellt hatten, aber letztlich doch ein Tagessieg eines mutigen Ausreissers. Well Done Terry Wall. Ich liess im Ort selbst ne Minute abreissen, wollte ich doch die majestätische Einfahrt zu einem der 7 Naturweltwunder gebührend genießen und mich nicht den Gefahren des Ortes aussetzen.

Was mich an den folgenden 2 Tagen abseits des Rades erwartete, entbehrt jeglicher Beschreibung – ich muss mich noch ein wenig sammeln und Worte fassen.

Bis dahin grüßt Euch, Euer Dennis

Zum Lunch vs. aus dem Lunch

Zum Lunch vs. aus dem Lunch


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