Verfasst von: Dennis K. | 17. Mai 2011

Party Mission and Cycling Mission Completed

Wow, Feiern kann fast genau so anstrengend sein wie die Mordstage im Sudan oder der Höllenritt über Lavarock im nördlichen Kenia. Begann die Ausgelassenheit spätestens mit unserem herrlichen Camp in Strandfontein und unserem Beitrag des TdA-Kalenders, der bekanntlich unter dem Motto “ As Bare as You Dare “ steht, so ging es ab Yzerfontein richtig zu Sache. Mein Rad wurde von meinen Kumpeln nachts zerlegt – Einzelteile schmückten die Bäume des Camps wie zur Weihnachtszeit.

Opa Alfons Ausflug in die Bäume

meine geliebtenFelgen als Weihnachtskugeln

Nachdem ich mühsam in der Dunkelheit „Opa Alfons“ wieder fahrbereit gemacht hatte, war mein Zelt verschwunden und ich fand es im Sanitarbereich wieder. Es war garnicht so einfach, pünktlich alles beisammen zu haben unter diesen Umständen. Am Tag vorher war mir schon erstmalig auf der Tour das Malheur passiert, dass ich vergessen hatte, in dem ganzen Feierstress einzuclocken und ich somit nochmals eine Dreiviertelstunde aufgebrummt bekam als mir das Missgeschick erst unter der Dusche auffiel.

Der Ritt an den Strand war ausgelassen, obwohl wir uns im stärker aufkommenden Verkehr noch bis zum „Lunch“ zu konzentrieren hatten, der dann selbst aber mit Lachs, Käse und weiteren Köstlichkeiten fürstlich ausfiel. Die TdA bat zum Phototermin und auch Kristian Pletten war mal wieder aktiv und in der Lage, Freudentränen und Jubelstürme einzufangen. Leider muss ich auf seine Arbeit noch ein wenig warten. Hier aber ein Photo mit unserer Köchin KIM, der ich aufgrund ihres Jobs zu besonderem Dank verpflichtet war:

Bei einem kleinen Ringkampf mit dem Drittplatzierten Adam habe ich mich dann auch noch an der Stirn verletzt, so dass auf jedem Finisherphoto eine kleine Beule zu sehen ist. Das Resultat des ersten Feiermarathons fand ja bereits Erwähnung in meinem letzten Posting…

Aber unseren wirklichen Abschluss der Tour fanden wir erst am Montag. In einer 5er Gruppe machten wir uns an Toris Geburtstag noch auf eine >100km Tour zum Kap der Guten Hoffnung und köpften dort unseren Siegersekt und genossen einen herrlich kühlen Sonnentag am Chapmans Peak – einer der Traumstrassen dieser Welt.

In einem Anflug von Größenwahn hievten wir unsere Bikes auf den Felsen oberhalb des Cape Points,

der uns aber einen ganz erhabenen Ort bot, noch einmal auf die 11727km von Kairo nach Kapstadt rückzublicke

Kasiu, an diesem Ort habe ich beim Geburtstagskuchen besonders an Dich gedacht

Ich freue mich auf unser erstes Stückchen Käsekuchen im Aran !


Responses

  1. Wow, hört sich nach einem Wahnsinnstrip an!! Ich war bisher auch schon in Kairo und Kapstadt, aber jeweils nur zum Urlaub machen und mit dem Flieger ;-)!


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