Verfasst von: Dennis K. | 12. Januar 2012

(One) Nite in Bangkok

Gesichter, die einfach Freude machen

Wie schon zuvor in Afrika scheine ich mit meiner Berichterstattung ein wenig „hinten an“ zu sein. Eigentlich hatte ich mir vorgenommen, zeitnah von unserer Tour durch Thailand zu berichten. Diese Nachlässigkeit ist definitiv nicht einer fehlenden Infrakstruktur geschuldet – ich habe einfach viele neue Eindrücke zu verarbeiten und geniesse zudem unseren Aufenthalt in einer für mich völlig neuen Welt.

Nun sitze ich hier am Strand kaum 15km von Chumphon entfernt und unsere Radreise befindet sich schon in der Halbzeitpause. Wir haben bereits ca. 450km auf dem Radl zurückgelegt. Trotz meiner reichhaltigen Erfahrungen auf dem Rad durch Afrika bin ich ein wenig demütig in Bangkok angekommen. Zu Recht, denn diese Stadt brummt. Alt trifft auf neu, Moderne auf Tradition.

Bangkok war nie ein Ziel, sondern eigentlich nur ein Startpunkt auf einem Weg in ein neues Reiseland. Ein paar Metropolen dieser Welt durfte ich schon kennenlernen, doch merkt man hier – wie wahrscheinlich auch in Schanghai, Hong Kong oder Mumbai auch – in welchem Umbruch sich die vermeintlichen Schwellenländer befinden.

Aus unserem Zimmer

Nachdem das Hochwasser seine Spuren noch immer an vielen Orten der Stadt hinterlassen hatte, blieben die Touristen aus. So war es möglich, unsere zwei Nächte für weniger als 140€/Nacht und Zimmer in einem der drei exklusivsten Hotels zu buchen. Lustig, wir waren wohl die einzigen Gäste, die via Skytrain für weniger als 120 Baht, 3 €, anreisten und unser Gepäck in die Lobby hievten, um dann den Portiers die gleiche Summe für die Gepäckübergabe in den 57. Stock zu übereignen🙂

Die zwei folgenden Tage nutzten wir dann für die Akklimatisierung – Jetlag und Temperaturen um 32°C taten ihr Übriges. Die Tatsache, für solch eine Metropole nur 2 Tage zu haben, hätte mich in der Vergangenheit ein wenig unruhig gemacht. Nicht so dieses Mal – wir beschränkten uns am ersten Tag auf den/die/das Wat Po und den Königspalast und genossen unsere Eindrücke auf einer Longboatfahrt auf dem Chao Praya und in Chinatown.

Am Chao Praya auf dem Weg zum Wat Po

Der 27m liegenden Buddha im Wat Po

Natürlich ist es schön, von einer eloquenten Führung die Dynastien Rama I – V vermittelt zu bekommen, auf der anderen Seite habe ich gemerkt, dass in den wenigsten Fällen wirklich etwas hängen bleibt, es sei denn, man hat sich selbst schon ein wenig auf das Unbekannte vorbereitet. So verzichteten wir am ersten Tag auf weitere Highlights und erfuhren Bangkok auf langen Fußmärschen durch seine Gassen.

Pediküre, the „Thai Way“ – mit einem Schlüssel

Mönche mit einer sehr westlichen Geste

An der Longboatstation

Thai? – wohl nicht

Von Tag 2 und der Radtour erfahrt Ihr in den nächsten Postings


Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

Kategorien

%d Bloggern gefällt das: