Verfasst von: Dennis K. | 6. Dezember 2013

Back to School – Learning a Lesson of Life

This little goodnite conversation to keep my English audience entertained – I got a kick out of that one: It pretty much represents what I also like about TdA – you get to meet interesting(!) people:

My roommate P. is 71 years old, a Dr. of Philosophy and he has been blowing some nasty farts from day 1 and feels quite comfortable about walking around naked:

Dennis (farting): „Sorry about that“.
Dr. P.: Dont’t feel sorry about it – farts like that are a blessing. Sometimes I try to fart like that and I end up with shit in my underwear.
Dennis (bursting out laughing)

  • Riding Day 12:  Ao Nang to Trang, 144km,  total 1647km, 8/10 (because of my school visit)
  • Riding Day 13: Trans to La Ngu, 108km, total of 1755km, 5/10 (rain again),
  • Riding Day 14: La Ngu to Kangar in Malaysia, 110km, total of 1865km 8/10 (lovely ride into Malaysia)

My dear friends,

I am tired, I have very numb hands and a sore ass, I was trying to keep this blog very „international“ but it is hard as it is to keep in German only, so for those non-German speaking friends, enjoy the pics or ask google for a translation:

Der 12. Radtag aus Ao Nang war ein Tag, der in mir gemischte Gefühle weckte. Zum einen kannte ich die ersten 80km, waren Kasia und ich diese Strecke doch Anfang 2012 mit dem Mietwagen von Krabi nach Koh Landa gefahren. Koh Landa hatte uns eigentlich am besten in der Phang Nga Bucht gefallen, aber den Weg dorthin hatte ich bis zur Abzweigung nach etwa 80km (von Ao Nang gerechnet) nicht in wirklich guter Erinnerung

So war es auch, dass wir Krabi Town rechts liegen liessen, was für Kasia leider bedeutete, dass ich den „Schmuckhersteller“ am Markt nicht nochmal aufsuchen konnte – wir hatten dort vor 2 Jahren eine süße in Leder gefasstes Halskette gekauft. Danach liessen wir den Flughafen links liegen und die Strecke wurde recht eintönig – auch ein kurzer Stopp am Markt wollte mich an diesem Morgen nicht wirklich aufheitern. Als ich Catriona (eine Kanadierin mit sehr akuten schottischen Wurzeln) passiert, gähnte sie mir ein „How boring today“ entgegen, dem ich ehrlich nicht wirklich widersprechen konnte.

Irgendwie war dieses „How boring“ aber auch eine Art Weckruf für mich, denn eigentlich ist man gerade auf so einer Reise seines Glückes Schmied und es gibt so viel zu erkunden und zu entdecken, wenn man denn nur will. Keine 30 Sekunden später bog ich also einfach mal in eine Schule, aus der das Orchester seine selbst für meine ungeschulten Ohren klägliche Töne in den noch immer frühen Morgen entliess !

Irgendwas war hier anders, alle waren feierlich gekleidet, alle schleppten große, weisse Plastiktüten mit viel Leckereien mit sich herum und alle lachten als ein in Lycra gepresster Mzungu (so nennen die Ostafrikaner den Weissen Mann), hier wäre wohl Ferenga das richtige Wort, völlig unerwartet auf ihrem Schulhof aufkreuzte.

Mein erster Stopp führte mich dann auch gleich zum Schulorchester. Ich bin ja nicht wirklich musikalisch, aber die Kameraden standen mir wirklich um nichts nach: (hier werde ich noch zeitnah eine kleines Video der Falschspieler hochladen). Zunächst mal ein Bild !

Orchestra at school

Orchestra at school

Danach führte mich mein Weg  in Richtung Hauptgebäude, vor dem zwei bestimmt dreissig Meter lange Tischreihen aufgebaut waren, an denen Dutzende von Kindern standen. Ich muss ein wenig unbeholfen -um nicht ratlos zu sagen- ausgeschaut haben als ich an der Kopfseite der Reihe vor ihnen stand. Die Kinder waren aber über den runden Mzungu in einem KUH-Trikot mindestens ebenso erstaunt. Erst guckten wir uns nur an, dann begann  das allgemeine Gekichere, das in allgemeiner Unruhe und Gelächter mündete.

2 LONG rows of tables in front of the main building

2 LONG rows of tables in front of the main building

Das rief natürlich die Lehrer und einen Pulk von Hausmeistern auf den Plan. Irgendwie stand ich den Lehrern zu „prominent“, aber „verjagen“ wollten sie die Weißwurst auch nicht. Ich erkannte das Dilemma und stellte mich ein wenig abseits, um den Grund des Ganzen herauszufinden. Während dieser „Nachforschungen“ wurde unter ebenso dilettantischem Trompetenspiel die Thailändische Fahne gehisst.

Rising the flag

Rising the flag

So trat der oberste Würdenträger (wahrscheinlich der Schulleiter)  in Ausgehuniform auf den Plan. Er begrüßte mich sehr europäisch mit Handschlag und einem „Welcome, how are you“, wobei ich mich aber des Eindruckes nicht erwehren konnte, dass seine Englischkenntnisse -zumindest in dieser „Eloquenz“- damit auch schon erschöpft waren.

Principal just before the handshake

Principal just before the handshake

Irgendwann erschien dann eine weitere nicht offiziell gekleidete Person und nahm sich meiner an. Zuvor meinte ich schon den Grund des Ereignisses erfahren zu haben. „Faders Day“ konnte ich einem der Sportlehrer entlocken… weit gefehlt !

Die mir nun zur Seite gestellte Person stellte das Ganze  richtig, am morgigen Tag, also am 5. Dezember feierte der König von Thailand seinen 86. Geburtstag. Trotz aller momentanen politischen Wirren steht eine Person völlig aussen vor: und das ist halt der König. Habe ich bei einer Demo vor einem Bezirksgebäude in Prachuap KhiriKhan höchst aufgebrachte Menschen erlebt, die schimpften und pfiffen wie die Rohrspatzen, immer wieder drehten sich einige zu mir um und  liessen mich wissen: „but I love the King“.

Die Person, die sich meiner annahm, war wohl einer der Englischlehrer. Er lud mich erstmal zu einem Kaffee und „Biskuites“ ein, und erklärte mir das Ganze:

Höhepunkt der Zeremonie ist die Spendenübergabe an die Mönche. Die Mönche in Thailand dürfen nicht arbeiten und werden von der Bevölkerung ernährt. So sieht man sie morgens meist auf „Nahrungssuche“ – das Überraschende an der ganzen Geschichte ist, dass die Menschen manchmal devot vor den Menschen knien, um ihnen etwas geben zu dürfen !!  Besondere Spendentage sind halt die großen Nationalen Feiertage und ein besonders großer ist eben der Geburtstag des Königs. Da die Schule aber an diesem Feiertag geschlossen ist, übergaben die Kinder ihre Spenden halt einen Tag früher.
Ich sollte mich noch ein wenig gedulden, die Mönche wären schon im Lehrerzimmer und es würde gleich los gehen. Ich warf noch einen kurzen Blick auf das Geburtstagskind und begab mich dann zur  Tischreihe…

King of Thailand

King of Thailand

Zuvor wurden von den Lehrerinnen noch Gruppenphotos gemacht, auch sie hatten ihre Ausgehuniform an und die eine fühlte sich hübscher als die andere….

Teachers in uniform

Teachers in uniform

Auf einmal erschien eine Gruppe von vielleicht 5 Mönchen und das besondere war die gesamte Entourage, die sich bemühte, die übergebenen Nahrungsmittel sofort aus der Schüssel des Mönchs zu fischen und höchst effizient in Säcken und Körben verschwinden zu lassen. Die Mengen waren enorm und füllten insgesamt mal locker einen LKW.

Geld wird in Umschläge gepackt und von diesen sah ich dutzende – allerdings bekommen die Mönche das Geld wohl nicht direkt, sondern es geht wohl irgendwie an „Treuhänder“ – so bin ich auch noch 200 (!) Baht losgeworden und in meiner  Recherche im Netz musste ich schmunzelnderweise feststellen, dass Thailand auch schon den einen oder anderen Tebartz van Elst-Mönch zwar nicht in einer 15.000 Euro-Wanne, dafür aber bei einem ausschweifenden Lebensstil „erwischt“ hat. Leider ist meine Kamera ein wenig feucht geworden. Ich hatte auch meinen Lieblingsmönch – der Chef war es nicht, aber so ein süsser Opi-Mönch mit extrem schiefen Zähnen, der war schon extrem kultig😉

Chief Monk

Chief Monk

Favourite Monk

Favourite Monk

Awaiting the Monks

Awaiting the Monks

Clearing Effciency

Clearing Effciency

So, Lesson of the Day – the good things don’t come to you for free, you better be out there looking for them. Es war ein toller Vormittag – THANK YOU

My Teacher of the Day

My Teacher of the Day


Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

Kategorien

%d Bloggern gefällt das: