Verfasst von: Dennis K. | 7. Dezember 2013

Malaysia – Truly Asia… Riding the Melting Pot

  • Riding Day 15: Kangar to Georgetown, Pulau Pinang (Pelang)160km, total of 2025km 6/10 (loved the tailwinds)

Die erste Etappe rein in Malaysia gefahrene Etappe liegt hinter mir. Genau genommen eigentlich zwei Etappen, die ich – wieder einmal eigenmächtig- ein wenig nach meinem Geschmack verändert habe. Allerdings hatten vier weitere Kandidaten die gleiche Idee und so waren die ziemlich schmerzlosen 42km des zweiten Tages schnell überwunden und die Aktion bescherte uns 2 (!) Ruhetage in Georgetown, Pulau Pinang. BRING IT ON:

Verglichen v.a. mit den beiden Südprovinzen Thailands (Trang und Satun) ist Malaysia selbst im Norden sehr viel entwickelter. Gerade die südlichste Provinz Satun empfand ich als einzige Monokultur von Kautschuk-Plantagen, die sich Kilometer an Kilometer reihten. Kein Wunder ein Blick in Wikipedia offenbart, dass Thailand der mit Abstand größte Naturkautschuk-Produzent der Welt ist.

Rubber Trees with no end

Rubber Trees with no end

Schon das X-ing der Grenze war in kaum fünf Minuten erledigt. Sowohl der Ausgangsstempel als auch die Einreiseformalitäten nach Malaysia waren höchst effizient. Die Strassen sind in einem auch nach deutschen Verhältnissen tadellosen Zustand, an roten Ampeln halten die motorisierten Verkehrsteilnehmer tatsächlich an und alles in allem macht das Land einen sehr organisierten Eindruck. Trotzdem passieren manchmal komische Dinge auf den Strassen, so dass man niemals wirklich seine Konzentration schleifen lassen darf. So ist es mir bereits zweimal passiert, dass mich ein Autofahrer noch kurz überholen „musste“, um dann keine 20m weiter anzuhalten oder abzubiegen.

Thailand / Malaysia

Thailand / Malaysia

Thailand / Malaysia Lanny

Thailand / Malaysia Lanny

Auf der anderen Seite ist das Fahrgefühl auch ein ganz anderes – auf den heutigen 160km grüßten mich kaum 5 Personen – in Thailand wäre ich mich dieser Quote keinen Kilometer weit gekommen. Nicht, dass ich böse drumm bin, man kann wunderbar abschalten und gleiten, zumal sich der Nordostpassat als zuverlässiger Begleiter entpuppt.

Auch das Essen hat sich verändert – bekanntlich liebe ich die Thai-Küche, aber schon in Kangar schlug der indische Einfluss schon sehr dominant durch. Ansonsten ist das Land sehr muslimisch geprägt – gestern am heiligen Freitag waren um das Mittaggebet die Strassen wie leer gefegt, kaum senkte der Muezzin seine arabische Stimme, entleerte sich die Moschee wie ein heimisches Fussballstadion – der Unterschied zu Ägypten und Sudan war einfach, dass die Moscheegänger motorisiert zum Gebet erschienen waren – entsprechend verstopft zeigte sich die Innenstadt von Kangar.

Auf der heutigen Etappe hatten wir Lunch neben einer „chinesischen Garage“ – die Chinesen sind eine extrem präsente und erfolgreiche Minderheit, die v.a. in den Städten das wirtschaftliche Leben bestimmt. Sie sprechen chinesisch, sehen sehr chinesisch aus und betritt man ihren wohl abgegrenzten Mikrokosmos, hat man hat den Eindruck, man sei in China.

Chinese Boy

Chinese Boy

Chinese Boy at Lunch

Chinese Boy at Lunch

Proud owner of a Käfer ion the Ferry to Georgetown

Proud owner of a Käfer on the Ferry from Butterworth to Georgetown

Leider bin ich nun sehr müde, ich gelobe Besserung bei diesem lieblosen Blog-Eintrag  ! Viel zu erzählen und zusammenzufassen gibt es allemal


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