Die Route

Kairo - Kapstadt (Gesamtüberblick)

Kairo - Kapstadt (Gesamtüberblick)

Tour d’Afrique 2011: Kairo – Kapstadt (11953km)

Von den Pyramiden Ägyptens führt die Reise durch den Osten Afrikas durch die nubische Wüste des Sudan in das gebirgige Äthiopien mit der ehemaligen Haupstadt Gonder(*), dem Tanasee und der majestetischen Blauen-Nil-Schlucht als touristische Höhepunkte.

Im Herzen Afrikas fahren wir durch die Lavafelder Nordkenias, vorbei am schneebedeckten Mount Kenya, hinüber auf die Südhalbkugel und hinein ins tierreiche Tansania. Auf unserem Weg gen Süden verweilen kurz am Malawisee, dem südlichen Ende des Großen Afrikanischen Grabenbruchs (Great Rift Valley), bevor wir den Kontinent nunmehr in westlicher Richtung durch Sambia traversieren.

Die weltberühmten Victoria-Wasserfällen zwischen Sambia und Botswana laden zum  Verweilen ein, bevor die endlose Steppe des menschenleeren Botswana uns nach Namibia führt. Die Dünen des Sossouslei und der Fish-River Canyon bahnen den Weg zum Ziel unserer Reise: dem Tafelberg von Kapstadt.

12.000km auf dem Rad, 12.000km Herausforderungen, 12.000km Leben !

(*) dem aufmerksamen Leser wird auffallen, dass Städtenamen nicht konsequent einheitlich in einer deutschen oder englischen Bezeichnung verwendet werden- dies geschieht bewusst.

Sektion 1

The Pharaoh's Delight - Sektion 1, 1979km, 15. Januar bis 2. Februar

SEKTION 1: KAIRO nach KARTHOUM (1979km)

Die Route führt von Kairo direkt ans Rote Meer, auf das wir bei Ain Suknah treffen. Hier fahren wir an der Küstenstrasse entlang in südlicher Richtung mit Blick auf die Sinai-Halbinsel im Osten bevor wir in Hurghada eine Hochburg des  äqyptischen Massentourismus „erfahren“. Bei Port Safaga stossen wir nun wieder in das Landesinnere und verabschieden uns für die nächsten 11.000km vom Meer.

An der oberägyptischen, touristisch wenig erschlossenen Stadt Qena erreichen wir wieder die Lebensader Agyptens, den Nil. Unseren ersten Ruhetag verbringen wir in Luxor – hier haben wir die Möglichkeit zum Besuch der berühmten Tempelanlage oder der zahlreichen Sehenswürdigkeiten des westlichen Nilufer, was auch bekannt ist unter dem Namen Theben.

Auf unserem Weg nach Assuan kommen wir noch durch Edfu, dessen Tempel wir wohl nur aus der Ferne sehen werden. In Assuan besteigen wir die Fähre über den künstlichen Nassersee – dieser in dern 60iger Jahren aufgestaute See gehört zu den größten Stauseen der Weltund  hatte erhebliche Auswirkung auf die agyptische Natur- und Kulturlandschaft.

Die Nettofahrzeit von 20 Stunden und  die widrigen Bedingungen an Oberdeck eines vollends überfüllten sudanesisch-ägyptischen Fährschiffs lassen diese Überfahrt zu einer der ersten „nicht-radfahrerischen“ Herausforderungen werden – so berichten zumindest die „älteren TdA-Jahrgänge“. Ob man diese Zwangspause von 2 Tagen als Ruhetage bezeichnen kann, wird sich erst vor Ort zeigen. Die Fährverbindung ist der momentan einzige offene Zugang von Ägypten in den Sudan. Sie erreicht Wadi Halfa am Südostende des Nassersees – auf dem Weg dorthin können wir noch im Morgengrauen den versetzten Ramses Tempel von Abu Simbel bestaunen.

In Wadi Halfa erwarte ich den wirklichen Beginn meines Afrika-Abenteuers: der Sudan ist das größte Land Afrikas, reich an Bodenschätzen, touritische völlig unerschlossen, regiert von einem islamistisches Militärregime und bekannt für seine zurückhaltenden und dennoch gastfreundlichen Menschen. Auch wenn wir die Krisengebiete des Südsudan und des Darfour nicht auf unserer Reiseroute stehen, können das Referendum am 9. Januar unsere Durchfahrt noch gefährden.

Ab Wadi Halfa führt unsere Fahrt immer in Nilnähe durch Abri und Delgo nach Dongola ein wenig südlich des dritten Nilkataraktes, wo wir unseren zweiten, richtigen Ruhetag geniessen dürfen. Von dort geht es weiter am Nil entlang bevor wir die große Nilschleife auslassen und direkt in Richtung Khartum durch die nubische Wüste stossen.

Die Agglomeration Khartum ist die Viertgrößte Afrikas und liegt am Zusammenfluss des Blauen und Weissen Nils. Sie beheimatet nach Schätzungen mittlerweile fast 10 Mio. Menschen – welch ein Kontrast nach der menschenleeren nubischen Wüste.

Nach progostizierten 1979km endet hier unsere erste Sektion „The Pharaoh’s Delight“, dessen Reisebericht Sie hier finden.

The Gorge - Sektion 2, 1689km, 4. Februar bis 21. Februar

 

SEKTION 2: KARTHOUM nach ADDIS ABABA (1669km)

Die genaue Streckenführung ist zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht offiziell – nach dem letztjährigen „Desaster“ durch den Dinder Nationalpark sind die diesjährigen Pläne noch in der finalen Aufklärungsphase und auf Nachfrage heisst es, dass wir sowohl die Hauptstrassen südlich von Wad Medani als auch den kompletten Dinder Nationalpark auf unserer Reise zur Grenze nach Äthiopien bei Quallabat/Metema meiden werden.

Einmal in Äthiopien wird sich das Profil radfahrtechnisch deutlich anspruchsvoller – mit den knapp 2500km in den Beinen und ein paar Kilo weniger auf den Rippen werde ich mich diesen Herausforderungen hoffentlich erfolgreich stellen. Die Strasse steigt auf dem Weg nach Gonder auf 2200m ü.M. an und der Ruhetag wird auch nach dem Kulturwechsel Sudan/Äthiopien sehr willkommen sein.

Auf unserem Weg nach Bahir Dar umfahren wir den Tanasee in östlicher Richtung. In der Vergangenheit hat sich Äthiopien sowohl radfahrerisch als auch gesundheitlich als große Herausforderung der TdA gezeigt, so dass der avisierte Ruhetag in Bahir Dar willkommen sein wird. Touristisch biete sich ein Besuch in einem der zahlreichen Klöster der Region an, die sich auf verwaisten Inseln des 1830m hoch gelegenen See befinden.

Auf unserem Weg nach Abbis Ababa passieren wir nunmehr die auf 2500m ü.M. gelegene Stadt Debre Markos bevor wir die dieser Sektion namengebende Blaue-Nil-Schlucht durchqueren. In der vergangenen Jahren wurde hier von den Organsatoren ein Bergzeitfahren ausgeschrieben – das bietet sich auch an, hat der 20km lange Anstieg mit seinen ca. 1300HM nahezu Mont Ventoux-Niveau. Nach zwei weiteren Etappen erreichen wir am 22. Februar nach 1689km die 2500m hochgelegene äthiopische Haupstadt Addis Ababa und genießen einen Ruhetag. Der Bericht der Sektion „The Gorge“ befindet sich hier.

Addis Ababa - Nairobi

Meltdown Madness - Sektion 3, 1673km, 23. Februar bis 12. März

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Masai Steppe - Sektion 4, 1218km, 14.März bis 26.März

 

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Malawi Gin - Sektion 5, 878km, 28.März bis 4.April

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Zambezi Zone - Sektion 6, 1215km, 6. April bis 14. April

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Elephant Highway - Sektion 7, 1539km, 17. April bis 27. April

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Diamond Coast - sektion 8, 1762km, 29. April bis 14. Mai

 

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